KEPServerEX

Ermöglicht die Vernetzung verschiedenster Geräte und Anwendungen, von Anlagensteuerungen bis hin zu Enterprise-Informationssystemen.

Lizenzierung ab $438.00
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Produktübersicht

KEPServerEX ist die führende Konnektivitätsplattform und stellt eine zentrale Quelle für industrielle Automationsdaten für sämtliche Anwendungen bereit. Das Design der Plattform ermöglicht den Benutzern die Verbindung, Verwaltung, Überwachung und Steuerung verschiedener Automationsgeräte und Softwareanwendungen über eine einzelne intuitive Benutzeroberfläche. KEPServerEX nutzt OPC (Standard der Automationsbranche für Interoperabilität) und IT-zentrierte Kommunikationsprotokolle (z.B. SNMP, ODBC und Web Services), um Benutzern Industriedaten an einer Stelle bereitzustellen. Die Plattform wurde entwickelt, um die Anforderungen unserer Kunden im Hinblick auf Leistung, Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit zu erfüllen, und wurde dahingehend getestet.

Im folgenden zweiminütigen Video sehen Sie, wie KEPServerEX häufige Konnektivitätsprobleme löst und sicheren, zuverlässigen Zugriff auf industrielle Echtzeitdaten ermöglicht, sodass jeder, von der Fertigung bis zur Unternehmensleitung, klügere Entscheidungen treffen kann.


KEPServerEX Konnektivitätsplattform – Video

Produkt-Features

KEPServerEX bietet unverzichtbare technische Funktionen rund um Erreichbarkeit, Aggregation, Optimierung, Konnektivität, Sicherheit und Diagnostik. Erweitern Sie die folgenden Themen, um mehr über diese Leistungsmerkmale zu erfahren.

Entdecken Sie die neuen Leistungsmerkmale und Verbesserungen, die KEPServerEX Version 6 für Unternehmen und das IoT so perfekt machen.

Erreichbarkeit

OPC

OPC ist ein führender Konnektivitätsstandard für die industrielle Automation. KEPServerEX unterstützt die Spezifikation OPC Unified Architecture (OPC UA) und viele der OPC Classic-Spezifikationen, einschließlich OPC Data Access (OPC DA), OPC Alarms and Events (OPC AE) und OPC Historical Data Access (OPC HDA).

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Automationsschnittstellen

KEPServerEX genießt vorrangigen Zugang zu führender Automationssoftware wie iFIX von GE Intelligent Platforms (NIO) und InTouch von Wonderware (SuiteLink/FastDDE). Außerdem ermöglicht er den Zugriff auf die IoT-Plattform ThingWorx® für die Entwicklung und Bereitstellung von intelligenten und vernetzten Lösungen für das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT).

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IT-Schnittstellen

KEPServerEX unterstützt mehrere Schnittstellen für die Integration mit IT-Anwendungen, beispielsweise ODBC zum Eintragen von Informationen in eine Datenbank und SNMP zum Bereitstellen von Informationen für ein Netzmanagementsystem (NMS). Seit es IoT- und Big-Data-Anwendungen gibt, bietet KEPServerEX nun auch die Möglichkeit zur Kommunikation mit Splunk-Software und Cloud-Diensten über den Industrial Data Forwarder für Splunk.

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Cloud-Schnittstellen

Über das IoT Gateway kann KEPServerEX nahtlos industrielle Echtzeit-Steuerungsdaten direkt in Big-Data- und Analysesoftwareanwendungen für Business Intelligence und Operational Excellence streamen. Das anpassbare Datenformat unterstützt die meisten MQTT- und REST-Anwendungen, sodass die Benutzer frei die Anbieter und Kommunikationsmethoden wählen können, die für ihr System am besten geeignet sind. Das IoT Gateway bietet darüber hinaus mit dem ThingWorx Agent die Möglichkeit, Industriedaten am Rand in die ThingWorx® IoT-Plattform zu verschieben. Das sichere ThingWorx AlwaysOn™ Protokoll sorgt dabei für einen hohen Durchsatz.

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Exporter

Manche Anwendungen benötigen Informationen aus einer Datei oder Datenbank. Diese Informationen werden üblicherweise mit vordefinierter Geschwindigkeit exportiert und umfassen sowohl aktuelle als auch historische Daten. KEPServerEX bietet die Möglichkeit, historische EFM-Daten (Electronic Flow Measurement, elektronische Durchflussmengenmessung) über das Plugin EFM Exporter oder historische Trenddaten über unterstützte Treiber in Dateien und/oder Datenbanken zu exportieren.

Optimierung

Datenaufbereitung und -reduktion

KEPServerEX stellt nicht nur Rohdaten für vernetzte Anwendungen bereit, sondern unterstützt auch lineare oder Quadratwurzelskalierungen, einfache arithmetische Ausdrücke oder Totzonenberechnungen für Rohdaten mit aggregiertem Ergebnis. Da nur absolut unverzichtbare Updates bereitgestellt werden, sind Bandbreitenbelegung und Ressourcenauslastung minimal.

Redundanz

KEPServerEX kommt in kritischen Bereichen zum Einsatz, in denen hochzuverlässige Systeme und maximale Betriebszeit erforderlich sind. Er bietet die Möglichkeit, redundante Netzwerkpfade, primäre und sekundäre Datenquellen sowie einschlägige Failover-Kriterien zu definieren.

Lastenausgleich

In großen Netzwerken mit zahlreichen Geräten und Anwendungen, die Informationen benötigen, ist eine flexible Steuerung notwendig, um einen maximalen Lastenausgleich bei Datensammlung und Informationsfluss zu ermöglichen. KEPServerEX bietet Tools zur Planung der Kommunikationshäufigkeit und zur Drosselung der Anforderungen im Netzwerk.

Kommunikation

KEPServerEX optimiert die Kommunikation mit Geräten, indem identische Anfrage von verschiedenen Anwendungen nach Möglichkeit aggregiert werden. Mehrere Datenanforderungen können zusammengefasst werden, sodass die Zahl der Anfragen minimiert wird. Diese Optimierungen sind spezifisch für das verwendete Protokoll und reduzieren die Netzwerkverwaltung und die Geräteverarbeitung nachhaltig.

Machine-to-Machine-Verknüpfung

In einem typischen industriellen Automationsnetzwerk müssen Geräte und Controller auch dann miteinander kommunizieren, wenn sie nicht vom selben Hersteller stammen oder dasselbe Protokoll unterstützen. KEPServerEX bietet die Möglichkeit, Verknüpfungen zwischen Datenwerten in unterschiedlichen Datenquellen zu definieren, wodurch eine möglichst gerätenahe Machine-to-Machine-(M2M-)Kommunikation ermöglicht wird.

Programmgesteuerte Änderungen

KEPServerEX bietet eine REST-basierte API, die die Durchführung von programmgesteuerten Änderungen an der Konfiguration über Drittanbieter-Clientanwendungen (einschließlich SCADA, HMI, IoT-Anwendungen und einfacher Webanwendungen) ermöglicht. Diese Änderungen umfassen das Hinzufügen, Bearbeiten, Lesen und Löschen von Objekten (z. B. Kanälen, Geräten und Tags) auf dem Server. Mithilfe der Konfigurations-API können Programmierer einfache Webseiten erstellen, auf denen Benutzer die Eigenschaften angeben können, die geändert werden sollen. Anschließend werden die Kanäle, Geräte und Tags programmgesteuert gemäß Unternehmensvorgaben erzeugt. Mithilfe von Vorlagen lässt sich das Erstellen und Benennen unterschiedlicher Gerätetypen standardisieren, wodurch Einheitlichkeit gegeben ist und die Benutzereffizienz verbessert wird.

Weitere Informationen

Aggregation

Zentrale Plattform

KEPServerEX kann Verbindungen mit Tausenden von Datenquellen unterstützen und Informationen für Hunderte von Anwendungen bereitstellen. Der Plattformentwurf vereinfacht die Konfiguration der vernetzten Anwendungen, da ein zentraler Punkt für die Erfassung sämtlicher Informationen zur Verfügung steht. KEPServerEX ermöglicht darüber hinaus die Fehlerbehandlung und die Problemdiagnose, die Steuerung des Informationszugriffs auf Grundlage von Benutzerrollen und die Einschränkung der Kommunikationshäufigkeit über telemetriebasierte Umgebungen mit beschränkter Bandbreite.

Einheitliche Konfiguration

KEPServerEX bietet eine einheitliche Konfiguration für das Management der Konnektivität mit beliebigen Datenquelle. Solange der Server online und betriebsbereit ist, kann jede gewünschte Datenquelle hinzugefügt, konfiguriert oder gelöscht werden. Benutzer können Projekte manuell mit einem Schritt-für-Schritt-Assistenten oder programmgesteuert mittels Export und Import von XML- und CSV-Dateien konfigurieren.

Datenspeicherung und -aufbewahrung

KEPServerEX ist in der Lage, die gesammelten Echtzeitdaten in einem lokalen Speicher zu archivieren. Über das erweiterte Plugin Local Historian können Anwendungen für zukünftige Analysen auf diese historischen Daten zugreifen (über OPC HDA). KEPServerEX kann darüber hinaus Informationen in jeder beliebigen ODBC-konformen Datenbank speichern. Hierzu dient das erweiterte DataLogger Plugin mit seiner Speichern-und-Weiterleiten-Funktion für den Fall, dass eine Datenbank nicht erreichbar ist oder die Informationen nicht schnell genug verarbeiten kann.

Konnektivität

Treiberbasierter Zugriff

KEPServerEX bietet eine umfassende Palette von Treibern für Geräte in verschiedenen Sparten der industriellen Automationsbranche. Während die meisten Treiber als Master Anforderungen initiieren, gibt es auch viele Treiber, die ein Gerät emulieren können, wenn die Kommunikation über einen Controller gesteuert wird. KEPServerEX Treiber unterstützen darüber hinaus eine Vielzahl von kabelgebundenen und drahtlosen Netzwerkmedien für Ethernet-, serielle und proprietäre Netzwerke. Während die meisten Treiber Verbindungen mit Hardwaregeräten herstellen, gibt es auch einige, die für die Verbindung mit Anwendungen wie Datenbanken, benutzerdefinierten Softwareanwendungen oder anderen OPC-Servern dienen.

Telemetrieumgebungen

Industrielle Automationsanlagen können in trockenen, beheizten Hallen, aber auch in Fahrzeugen, an abgelegenen Pipelines oder in Quellen oder Pumpwerken installiert werden. In solchen abgelegenen Umgebungen ist oft eine Vielzahl von Telemetrielösungen im Einsatz, beispielsweise Mobilfunk, Funk oder Satellitenmodems. KEPServerEX unterstützt diese Telemetriekonfigurationen und bietet weitere Möglichkeiten zum Optimieren der Kommunikation über virtuelle Netzwerke, Zeitgeberparameter, Geräteherabsetzung und die geräteübergreifende Kommunikationsplanung.

Schnelle Bereitstellung

Mit der Entwicklung von Automationsnetzwerken von früher zehn Controllern zu mittlerweile Tausenden von Controllern ist die Bedeutung von Tools für eine einfachere und schnellere Konfiguration und Bereitstellung zu einem entscheidenden Faktor für den Erfolg einer Lösung geworden. KEPServerEX bietet zahlreiche Tools für eine schnelle Bereitstellung neuer Geräte, u. a. automatische Tag-Generierung und Geräteerkennung (sofern diese vom Gerät und den Kommunikationsprotokollen unterstützt wird). Benutzer können außerdem eine XML-Projektdatei exportieren, ändern und importieren, um die Konfiguration programmgesteuert zu definieren.

Simulation

Bei der Konfiguration von Systemen müssen die einzelnen Komponenten implementiert und getestet werden, ehe das komplette System zur Verfügung gestellt wird. Mit KEPServerEX können alle Datenquellen vor der Bereitstellung in den Simulationsmodus versetzt werden. Darüber hinaus kann der "Memory Based"-Treiber konfiguriert werden, um eine Reihe von statischen und dynamischen Datenpunkten zu erzeugen. Der "Advanced Simulator"-Treiber kann mithilfe einer Datenbank und deren Inhalt anwendungsspezifische Simulationsdaten in vernetzte Anwendungen übertragen.

Sicherheit

Konfiguration

Der Zugriff auf die KEPServerEX Konfiguration kann über den Benutzermanager eingeschränkt werden. Mit diesem Werkzeug kann der Administrator Benutzergruppen und Benutzer mit eingeschränktem Zugriff auf bestimmte Projektkonfigurationsaufgaben definieren. Außerdem können Clientanwendungen damit getrennt werden.

Laufzeit

Im KEPServerEX stehen verschiedene Tools zur Steuerung des Benutzerzugriffs auf den Server, Datenquellen oder Datenwerte zur Verfügung. Das erweiterte Plugin Security Policies schränkt den Zugriff auf Grundlage von OPC UA Anmeldeinformationen ein und unterstützt Standardverfahren für anonyme Benutzer (sowohl OPC UA- als auch andere Clientschnittstellen). Das dynamische Adressieren von Informationen kann deaktiviert werden, um den Benutzerzugriff auf im Projekt definierte Tags zu beschränken. KEPServerEX unterstützt eine Reihe von sicheren Clientstandards wie SNMP (v3-Sicherheit), OPC UA und OPC DA (DCOM-Sicherheit), um den Zugriff auf den Server zusätzlich einzuschränken, sowie mehrere sichere Geräteprotokolle gemäß den Anforderungen von DNP3-, SNMP- und OPC UA-Datenquellen. Sichere Datentunnel können mithilfe von mehreren KEPServerEX Instanzen an Remote-Endpunkten konfiguriert werden, die Daten über Firewalls übergeben und die Authentifizierungs- und Verschlüsselungsanforderungen im Internet erfüllen.

Diagnose

OPC-Diagnose

Die OPC-Diagnose liefert eine Ansicht von Echtzeit- und historischen OPC-Ereignissen zwischen einem beliebigen OPC-Client und dem Server, einschließlich Methodenaufrufen des Clients oder Callbacks des Servers. Diese Möglichkeit, die tatsächliche Kommunikation und die Antworten anzuzeigen, ist bei der Fehlersuche mit dem Clientzugriff äußerst wertvoll. Die Diagnosetools im KEPServerEX beschleunigen die Bereitstellung und verringern Ausfallzeiten erheblich.

Kommunikationsdiagnose

Die Kommunikationsdiagnose ermöglicht die Erfassung von Echtzeit-Protokoll-Frames, die zwischen dem Server und einem beliebigen Gerät übertragen werden, und gibt Hinweise auf die Treiber-Performance. Sämtliche Lese- und Schreibvorgänge können in einer OPC-Clientanwendung mithilfe von integrierten Diagnose-Tags direkt angezeigt oder verfolgt werden. Dies ist hilfreich beim Ändern wichtiger Kommunikationsparametereinstellungen (z. B. Baudrate, Parität oder Geräte-IDs), da Korrekturen sofort sichtbar sind.

Integration von Drittanbieter-Diagnosetools

Diagnoseinformationen können im KEPServerEX und in Drittanbieteranwendungen eingesehen werden. Diagnoseinformationen werden mithilfe von vom System definierten Tags bereitgestellt und sind für dieselben Clients zugänglich, die mit den Datenquellen verbunden sind. KEPServerEX protokolliert Ereignisinformationen die im Konfigurationstool oder in jeder beliebigen Anwendung, die die Spezifikation OPC Alarms and Events unterstützt, zugänglich sind.

Fallstudien

Ressourcen

Verfügbare Sprachen

  • Deutsch
  • Englisch
  • Japanisch

Betriebssysteme

  • Windows 8 und 10
  • Windows 7 Professional/Enterprise/Ultimate
  • Windows Server 2012 und 2012 R2
  • Windows Server 2008 R2
  • Windows Server 2016

Systemanforderungen

  • 2,0-GHz-Prozessor
  • 1 GB installierter Arbeitsspeicher
  • 180 MB verfügbarer Speicherplatz
  • Ethernet-Karte
  • Super VGA-Videokarte mit 800x600 oder höherer Auflösung

Virtualisierungsunterstützung

  • VMWare
  • Hyper-V

Ende der Lebensdauer

Seit 15. November 2016 wird KEPServerEX V4 nicht mehr unterstützt. Sie können eine V4-Instanz weiterhin ausführen, erhalten aber keinen technischen Support und keine Software-Patches mehr. Wenn Sie sich über Ihre Upgrade-Optionen informieren möchten, kontaktieren Sie einen Mitarbeiter von Kepware oder Ihren Kepware Partner vor Ort.

Weitere Informationen

Demo-Downloads

Kepware bietet kostenlose Demo-Downloads für alle unsere Softwareprodukte, einschließlich KEPServerEX. Die Demo-Software ist voll funktionsfähig und lediglich hinsichtlich der Laufzeit auf 2 Stunden begrenzt. Es gibt keine Begrenzung der Kanal-, Geräte- und Tag-Anzahl.  Wenn Sie weitere Tests oder Machbarkeitsstudien benötigen, wenden Sie sich bitte an unsere Vertriebsabteilung, damit Ihre kostenlose Testphase verlängert wird.

Erste Schritte

Der Einstieg in die Verwendung von KEPServerEX ist ganz einfach. Für Bereitstellung und Lizenzierung sind nur drei Schritte erforderlich.

  1. Laden Sie KEPServerEX herunter.
  2. Treffen Sie in der Bibliothek von Kepware Ihre Auswahl aus mehr als 150 Gerätetreibern, Clienttreibern und erweiterten Plugins.
  3. Kaufen Sie das Produkt, und verwalten Sie Ihre Softwarelizenzen und Hardwareschlüsselzertifikate über das Lizenzdienstprogramm.

Lizenzieren Sie bei Bedarf weitere Treiber und erweiterte Plugins.


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